Rosmarin-Foccacia

„La dolce vita beginnt manchmal mit einem Stück noch warmer Focaccia – goldbraun gebacken, duftend nach Rosmarin und mit bestem Olivenöl veredelt.“

Außen goldbraun und knusprig, innen luftig und saftig – eine gute Focaccia braucht nicht viele Zutaten.

Mehl, Wasser, Hefe und ein großzügiger Schuss gutes Olivenöl genügen, um ein Stück Italien auf den Tisch zu bringen.

Mit frischem Rosmarin und Fleur de Sel wird aus dem einfachen Fladenbrot ein mediterraner Genuss, der pur genauso begeistert wie als Beilage zum Grillen oder als Grundlage für Sandwiches.

Zutaten für ein Blech

1200gMehl T550
30gHefe (frisch)
30gSalz
700gWasser
Rosmarin
Olivenöl
Fleur de Sel

Teig herstellen

Den Rosmarin fein hacken; wie viel Rosmarin ihr im Teig wollt, entscheidet ihr selbst.

Das Mehl mit der Hefe, dem Salz, Wasser und Rosmarin zu einem geschmeidigen Teig verkneten und in eine gefettete Schüssel geben .

Abgedeckt für 30min gehen lassen.

Teig dehnen und falten

Nun in einem Abstand von jeweils 30 Minuten den Teig insgesamt drei Mal dehnen und falten.

Dieses Prinzip habe ich bereits beim Wurzelbrot erklärt.

Nach dem dritten Dehnen und Falten den Teig nochmals 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Teig formen

Ein Backblech großzügig mit Olivenöl einfetten.

Den Teig vorsichtig darauf ausbreiten und in die typische rechteckige Form bringen.

Mit den Fingerspitzen die charakteristischen Vertiefungen eindrücken.

Teig würzen und gehen lassen

Die Oberfläche reichlich mit Olivenöl beträufeln und mit Fleur de Sel bestreuen.

Anschließend den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.

Backen

Die Focaccia im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Celsius Ober-/Unterhitze etwa 14 Minuten backen, bis sie goldbraun ist.

Tipps

  • Je hochwertiger das Olivenöl, desto aromatischer wird die Focaccia.
  • Wer eine besonders luftige Krume möchte, lässt den Teig nach dem Formen nochmals ausreichend Zeit zum Gehen.
  • Kirschtomaten, schwarze Oliven oder rote Zwiebeln sorgen für mediterrane Abwechslung.
  • Direkt nach dem Backen noch einmal mit etwas Olivenöl beträufeln – das macht die Kruste besonders aromatisch.

Dazu schmeckt Foccacia besonders gut

  • zu Antipasti und Oliven
  • als Beilage zu Gegrilltem
  • mit Burrata und sonnengereiften Tomaten
  • als Sandwich mit Mortadella, Büffelmozzarella und Rucola
  • ganz klassisch: noch leicht warm, mit etwas gutem Olivenöl und einem Glas Wein

Mein Favorit: Foccacia mit Mortadella, Büffelmozarella, Parmesan, Tomate, Rucola und Pesto

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